Obdachlose Familie besetzt Haus in Brooklyn
Dezember 2011 – Eine obdachlose Familie besetzt ein zwangsgeräumtes Haus in Brooklyn (New York). Die Besetzung wurde von der Nachbarschaft und durch die Occupy Bewegung unterstützt.
Leider klappt es nicht, das Video von Labournet.tv hier auf Blogsport einzubinden. Also am besten dort, bei Labournet.tv anschauen – es lohnt sich!
Kiezspaziergang durch die prenzlige Mitte
Sonntag, 22.Januar 2012
13:00 Uhr Koppenplatz
(Linienstraße trifft Ackerstraße, nahe U-Bhf. Rosenthaler Platz)
Bei der zweiten Runde (hier war Runde 1) unseres 2-3stündigen Kiezspaziergangs durch Prenzlauer Berg und Mitte rund um den Rosenthaler Platz gibt es wieder Informationen zu Themen wie Mietsteigerungen und Verdrängung, Privatisierung, Tourismusindustrie und Ferienwohnungen, Kommerzialisierung und Gentrifizierung.
In den vergangenen 20 Jahren hat die Gegend um den Rosenthaler und den Teutoburger Platz einen kompletten Wandel vollzogen. Ca. 80 Prozent der Bewohner_innen haben sich ausgetauscht. Immer weniger unsanierte Gebäude und Hausprojekte bleiben übrig, dafür schmücken sich schicke Edelboutiquen mit pseudo-abgeranztem Ambiente.
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Das nächste Vernetzungstreffen der Kiezinitiativen ist am kommenden Sonntag, den 15. Januar, um 14 Uhr in der NewYorck im Bethanien-Südflügel, Mariannenplatz 2a in Kreuzberg. Thema unter anderem: Beiträge aus dem „Stadtvernetzt“-Kreis zur Frühjahrsoffensive der Mieter_innen-Bewegung.
Der Jahresanfang ist für viele Mieter/innen die Zeit der Betriebskostenabrechnungen. Oft winken saftige Nachzahlungen, und man fragt sich, warum die Kosten immer und immer steigen. Ist vielleicht etwas faul an der Abrechnung?
Die Berliner MieterGemeinschaft hat einen Betriebkostenrechner erstellt, mit dessen Hilfe die Höhe der einzelnen Abrechnungsposten überprüft werden kann. Der Betriebskostenrechner ist im Internet zugängig und vergleicht die einzelnen Posten mit den durchschnittlichen Kostenhöhen, die aus dem Berliner Betriebskostenspiegel der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bekannt sind. Weichen einzelne Posten deutlich nach oben von den Durchschnittskosten ab, empfiehlt sich eine Überprüfung der Abrechnungsbelege beim Vermieter bzw. der Hausverwaltung. Der Betriebskostenrechner gibt Hinweise, worauf bei der Belegeinsicht geachtet werden sollte. Allerdings – so betont die MieterGemeinschaft – ersetzt der Betriebskostenrechner nicht die individuelle Überprüfung der Betriebskostenabrechnung in der Mieterberatung.
Betriebskosten-Veranstaltungen
Gleichzeitig bieten einige Kiezinitiativen in Zusammenarbeit mit der MieterGemeinschaft in den nächsten Tagen Stadtteilversammlungen zum Thema Betriebskosten an. Es wird jeweils eine Mietrechts-Fachanwältin da sein, die auf Betriebskostenabrechnungen spezialisiert ist.
Donnerstag, 12. Januar um 19 Uhr im ZIK / Orangerie
Reichenbergerstraße 129 (Kreuzberg)
(Veranstalter: Mieter_innen-Initiative Café Reiche)
Dienstag, 17. Januar um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus e.V.
Cuvrystraße 13/14 (Kreuzberg)
(Veranstalter: Wrangelkiez-Initiative)
Mittwoch, 18. Januar um 18 Uhr in der Evangelischen Schule
Schillerpromenade 16 (Neukölln)
(Veranstalter: Stadtteilinitiative Schillerkiez)
Am 10. Januar versammeln sich Kreuzberger Taekker-Mieter/innen, um Aktivitäten gegen den Verkauf ihrer Wohnungen zu besprechen. Um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus Centrum e.V. in der Cuvrystraße 13/14 im Wrangelkiez. Taekker-Mieter/innen aus anderen Bezirken/Ortsteilen sind ebenfalls willkommen.