Mietenstopp auf dem Flugfeld Tempelhof

Es ist zwar schon anderthalb Wochen her – hier sei aber noch nachgereicht, dass das die Mietenstopp-Kampagne mit dabei war bei den Protesten zum Tag der offenen Tür auf dem Flughafen Tempelhof am 12. Mai. Als große Leistungsschau und Erinnerung an gute alte Kalte-Kriegs-Zeiten vom Senat angekurbelt, wurde aber gerade wegen des absurden „Gemeinsam Grenzen überwinden“-Mottos deutlich, dass Tempelhof an gut 360 Tagen im Jahr erstmal eines ist: geschlossen und verbarrikadiert.


„Macht den Zaun auf“ war daher sinngemäß auch die wichtigste Forderung der AktivistInnen. Die Gruppe ‚Squat Tempelhof‘ wies bei einer Pressekonferenz nicht nur auf die geplante Besetzung des Flughafengeländes am 20. Juni hin, sondern auch auf die Gefahr der Aufwertung der Gegend durch die geplanten Neubauprojekte und daraus resultierende Mietsteigerungen und die Verdrängung der finanziell eher knappen Bevölkerung in den angrenzenden Kiezen. (mehr Fotos von Kietzmann via Flickr; siehe auch im Archiv)