Archiv für Mai 2009

18. Juni: Bilanz der Stadterneuerung seit der Wende

Der UBI-KLIZ-Mieterladen in Friedrichshain lädt für den 18. Juni zu einem Vortrag von Andrej Holm mit anschließender Diskussion ein. Thema: „Eine Bilanz der Berliner Stadterneuerung seit der Wende mit aktuellen Bezügen zur Wohnungspolitik“

18. Juni um 20:30 Uhr im UBI KLiZ e. V. – Mieterladen
Kreutzigertraße 23, Friedrichshain

Andrej Holm ist Sozialwissenschaftler, Lehrbeauftragter (HU Berlin) und wissenschaftlicher Mitarbeiter (Institut für Humangeographie, Goethe-Universität Frankfurt/M). Er forscht zu Themen der Stadterneuerung, Gentrifizierung und Wohnungspolitik im internationalen Vergleich.

Kiezspaziergang in Alt-Treptow am Sonntag

Die Initiative ‚Karla Pappel gegen Mieterhöhung und Verdrängung‘ möchte alle Interessierten einladen, nächsten Sonntag in Alt-Treptow spazieren zu gehen und sich dabei über die Miet- und Verkehrsentwicklung in Alt-Treptow zu informieren.

Treffpunkt: Sonntag, 24.05.09 um 16 Uhr
Bibliothek Geràrd Phillipe, Karl-Kunger-Str. 30, 12435 Berlin

Anti-Gentrification Aktionen am 1. Mai

Erster Mai, das heißt ja nicht nur großes Besäufnis und anschließend kleine Randale. Nee, erster Mai ist ja auch noch politisch hier und da. Also politisch im Sinne einer inhaltlichen Richtung, die sich nicht in routiniert-abstrakter Systemablehnung und radikalem Gestus erschöpft.

Zum Thema Mieten gab es zum Beispiel einen leeren Marktstand auf dem Mariannenplatz, der zum Besetzen von Räumen aufforderte. Auf der Bühne des SO36 wurden zwei Reden zur Mietentwicklung und zu Media-Spree sowie zu Möglichkeiten des Widerstands gehalten.

Die Gruppe Avanti hatte sogar ein richtiges Aktionspaket geschnürt: Ein kleines Filmchen rief zur Beteiligung an der Mayday-Parade auf, um gegen Aufwertung, steigende Mieten und Verdrängung auf die Straße zu gehen. Mit dabei auf der Straße war dann auch ein schickes Transparent. Später wurde an der Strecke der 18-Uhr-Demo von den „Überflüssigen“ ein weiteres Transparent an einem Haus in der Muskauer Straße herunter gelassen, während Flyer (pdf) aus den Fenstern rieselten.

Wir haben ein Recht auf Wohnen, ein Recht auf Bleiben, dort wo wir leben wollen! Dieses Recht muss von uns erstritten werden. An jedem Tag, in jeder Stadt und in jedem Kiez! Die Stadt gehört uns – holen wir sie uns zurück!

Steigende Mieten stoppen!

Die Kampagne „Steigende Mieten Stoppen!“ ist aus der Mietenstopp-Demo im November 2008 entstanden. Ziel ist eine Änderung der Berliner Wohnungspolitik auf außerparlamentarischem Weg. Dies soll durch theoretische Bearbeitung, Öffentlichkeits-/Pressearbeit und Aktionen geschehen. Basis sind Gruppen und Menschen in den Stadtteilen, die sich austauschen und in ihren Aktionen unterstützen. Gemeinsame Grundlage ist das Forderungspapier und das Motto „Steigende Mieten Stoppen!“

Mehr gibt es nach dem ersten großen Vernetzungstreffen vom 15. Mai zu erfahren (siehe Termine).

Regelmäßige Kampagnetreffen sind jeden 1. und 3. Dienstag im Monat um 19 Uhr im Südflügel des Bethanien, Mariannenplatz 2, 1. OG. Die gelegentlichen größeren Vernetzungstreffen finden an wechselnden Orten statt; entnehmt sie bitte der Termine-Seite.