Wofür eine Mietenstopp-Kampagne?

Kürzlich hat sich in Berlin ein »Mietenstopp-Bündnis« formiert. Welche Impulse müßten von diesem Netzwerk ausgehen, um Druck auf die Wohnungspolitik des Senates entfalten zu können?

…fragte Christian Linde in der jungen Welt vom 5. Juni.

Aufgabe dieses Bündnisses sollte sein, die öffentliche Meinung zum Umdenken zu bewegen. Wohnungsversorgung ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die die Politik umsetzen muß. Sie ist keine Angelegenheit des Marktes. Wenn das Bündnis diese simple Weisheit begriffen hat, kann es erfolgreich werden. Wenn es sich hingegen im Aufstellen einzelner Forderung erschöpft, bleibt seine Wirksamkeit sehr begrenzt.

…antwortete Joachim Oellerich, Sprecher der Berliner Mietergemeinschaft.

Was also sollen der Sinn, das Ziel und der Weg der Kampagne „Steigende Mieten stoppen!“ sein? Die Debatte ist eröffnet.

(Ja, es gibt hier eine Kommentarfunktion.)


1 Antwort auf „Wofür eine Mietenstopp-Kampagne?“


  1. 1 trudelfisch 06. Juni 2009 um 10:55 Uhr

    Der Kommentar dazu auf dem Gentrification-Blog:

    Ich würde die Trennung zwischen einzelnen Forderungen, etwa nach einem Förderprogramm für einen sozialen Wohnungsbau oder einer Reform des Mietrechtes zur Begrenzung der Neuvermietungszulagen oder die Festlegung von lokalen Mietsteigerungsmoratorien nicht so streng sehen. Gerade die zur Zeit selbst in Kreisen von Parteien im Abgeordnetenhaus diskutiertren Reformen des Mietrechts tragen ja zu einer grundsätzlich anderen und problemorientierteren Sichtweise auf die Wohnungsfrage bei.

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