Kulturabend gegen Zwangsumzüge

WELTWEITER AKTIONSTAG FÜR DAS MENSCHENRECHT AUF WOHNEN

Die Kampagne gegen Zwangsumzüge lädt am 6. Oktober zu einem Kultur-Abend mit Theater, Lesung, Musik vielen Infos und kleinem Imbiss in den Sandmann, in Neukölln (Reuter-/Erlangerstr.) um 20.00 Uhr ein.

Die Kampagne gegen Zwangsumzüge berät seit 4 Jahren ehrenamtlich über ein Notruftelefon die von Zwangsräumung Bedrohten. Besonders HartzIV-Empfänger sind bei der Aufforderung der JobCenter, „die Kosten ihrer Unterkunft zu senken“ nicht nur einem privatisierten Wohnungsmarkt ausgeliefert, sondern auch den Repressionen und der Willkür durch die Mitarbeiter der JobCenter. Auch wenn sich das Land Berlin rühmt, mit einer rot-roten Regierung die sogenannte AV Wohnen besonders „gut“ geregelt zu haben, sieht die Praxis für die Betroffenen völlig anders aus.

In der Regel finden die Betroffenen keine preiswerte Wohnung mehr und sparen sich die Differenz, die ihnen dann von der Miete abgezogen wird, im wahrsten Sinne des Wortes „vom Munde ab“. Nach eigenen Untersuchungen der Kampagne gaben ein Fünftel der Betroffenen an, dass sie zeitweilig hungern.

Die Aufforderung der JobCenter „die Kosten der Unterkunft zu senken“ gibt den Betroffenen das Gefühl, dass es in ihrer Macht wäre und stürzt sie darum in unlösbare Probleme. Denn in Wahrheit sind die Mieter den Mietsteigerungen der Eigentümer und den Kostenexplosionen der Energieversorger ausgeliefert.

Die Kampagne gegen Zwangsumzüge versucht den ersten Schock zu mildern und ZUM RECHT AUF WOHNEN zu beraten.

Am weltweiten Aktionstag zum RECHT AUF WOHNEN möchten wir Sie in künstlerischer Form zu dem Thema einladen.

Die Einladung, zum Selbst-Ausdrucken und -Verteilen, finden Sie hier.

www.gegen-zwangsumzuege.de