Samstag wieder Demo gegen Räumungen

Während viele MieterInnen ohne großes Einkommen die angesagten Innenstadt-Kieze verlassen müssen, ohne dass ihre Verdrängung groß in die Öffentlichkeit gelangen würde, hat die Vertreibung rebellischer Hausprojekte schon einen nicht zu verachtenden Nachrichtenwert. Und so resignieren die ersteren all zu oft, während die letzteren alles aus dem Hut zu zaubern versuchen, was das Aktionsrepertoire gerade so bietet. Und das spielt sich meist auf der Straße ab.

5. Dezember 20 Uhr Proskauer Ecke Rigaer Straße, Friedrichshain
Demo: „Keine Räumung ist vergessen – Wer Wind säht, wird Sturm ernten!“

Eine weitere Demo also: Nach Prenzlauer Berg, Mitte und Kreuzberg ist nun Friedrichshain dran, wo das Hausprojekt Liebigstraße 14 aktuell räumungsbedroht ist. Aus dem Aufruf:

Radikale Antworten auf diese Räumung gibt es in Berlin jede Nacht. Und auch an anderen Orten teilen Menschen unseren Kampf um ein selbstbestimmtes Leben. Es geht uns lange nicht nur um die Brunnenstraße, sondern um die gesamten Auswirkungen des Kapitalismus und der neoliberalen Stadtpolitik. Wer bestimmt hier eigentlich, wer wo wohnen darf?!

Was nebenbei noch so „jede Nacht“ an klandestinen Anti-Aufwertungs-Aktionen passiert, kann übrigens nicht nur bei Indymedia und dem Berliner Polizei-Ticker verfolgt werden, sondern auch auf dem Wir-bleiben-Alle!-Aktionsticker und dem Direct-Action-Blog.

Bisher veröffentlichte Demo-Route: Von Proskauer Ecke Rigaer Straße über den Bersarin Platz und Warschauer Straße nach Kreuzberg (Falckenstein-, Wrangel- und Skalitzer Straße) zum Lausitzer Platz.


1 Antwort auf „Samstag wieder Demo gegen Räumungen“


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