
Das autonome Wohn- und Kulturprojekt Liebig 14 in Friedrichshain steht kurz vor der Räumung. Am 13.11.2009 fand der letzte Prozess gegen das Hausprojekt in der Liebigstraße 14 in Berlin statt. „Doch der Konflikt ist kein juristischer, sondern ein politischer.“ (Zitat Blog Liebig 14) Das sehen wir genauso und erklären uns solidarisch mit der Liebig 14.
Die Liebig 14 erfährt breite Unterstützung im Kiez. Von Bezirkspolitiker_innen, die sich in einem offenen Brief für den Erhalt der Liebig 14 aussprechen, bis zur evangelischen Auferstehungsgemeinde. Diese lädt gemeinsam mit Politiker_innen der Bezirks- und Landesebene und Vertreter_innen aus Nachbarschaftsvereinen die Bewohner_innen der Liebigstr. 14 und die beiden Eigentümer Edwin Thöne und Suitbert Beulker am 28.01.2010 zu Verhandlungen an einen Runden Tisch.
Bisher sieht es allerdings so aus, als würden letztere sich nicht für die Argumente der verschiedenen Interessengruppen interessieren. Herr Beulker gibt sich unerreichbar und Herr Thöne – seines Zeichens Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Unna – erklärte telefonisch, er könne eine Räumung der Hausgemeinschaft nicht verhindern.
Hier hilft nur öffentlicher Druck. Es liegt an uns allen die Räumung und damit die weitere Gentrifizierung zu verhindern. Deshalb gibt es in nächster Zeit verschiedene Aktionen, die ihr unterstützen könnt. Mehr hierzu auf dem Blog der Liebig 14.
Wenn sie sich mit eine_r von uns anlegen, legen sie sich mit uns allen an!
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