Es ist eine Crux mit der Kunst, der Kultur, der Kreativität: Wo immer sie auftaucht, scheint sie die Aufwertung im Schlepptau zu haben. Denn sie bereitet oft genug einer besseren Verwertbarkeit des Stadtraums den Weg, macht Kieze, die als „heruntergekommen“ gelten, für die Mittelschicht interessant. Nun gibt es aber genug kreative Leute, die nicht einfach in den aufgewerteten Kiezen bleiben können, nur um andere vor der Aufwertung zu schützen. Denn oft können die Kreativlinge sich selbst die gestiegenen Mieten nicht mehr leisten und müssen weiterziehen. Eines können sie aber: Sich offensiv gegenüber diesem Problem verhalten.

Zur morgigen Druzbar sollen ein paar Beispiele zusammengetragen werden: Versuche, sich mit künstlerischen Mitteln gegen die Aufwertung, gegen steigende Mieten zu stellen. Es gibt sogar ein kleines Konzert von HERZKASPER, die in der Berliner Diskussion über Luxusbauprojekte und steigende Mieten mit dem Carloft-Song (mp3) ein bisschen bekannt geworden sind.
Ansonsten erwartet Euch ab 20 Uhr sehr leckeres Essen, eine kleine handverlesene Ausstellung und das Cocktail-Angebot der Druzbar.
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