Jetzt nicht pathetisch werden…


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Die Angst, das eigene Zuhause zu verlieren, dass die finanziellen Spielräume immer knapper werden oder schon längst nicht mehr da sind, all das kann in eine fürchterliche Ohnmacht und Vereinzelung führen. Tagtäglich wird uns eingeredet, wir hätten es wohl auch nicht anders verdient. Andere seien eben produktiver, und die Wirtschaft, nicht wir, brächte das Land und damit uns alle (?!?) schließlich voran.

Mit der Mietenstopp-Demonstration wollen wir einen breiteren Kreis betroffener Mieter/innen darauf aufmerksam machen: Wenn wir uns zusammentun (uns z.B. in Kiez­initiativen organisieren) und unsere Wut auf die Straße tragen – nicht nur bei einer Demonstration, sondern immer wieder – wenn wir dabei zusammenhalten, und zwar alle von steigenden Mieten Betroffenen, dann können wir das gesellschaftliche Klima in Berlin verändern.

Dann können wir dafür sorgen, dass niemand aus seiner Wohnung fliegt, nur weil sie/er zu wenig Geld hat. Dann können die sozialen Interessen der Mieter/innen über die kommerziellen Interessen der Hauseigentümer/innen siegen. Dann kann sogar ein alter Spruch wahr werden: Die Häuser denen die drin wohnen.