Heimsuchung durch Liebig14-Untote

Im Februar letzten Jahres wurde die Liebig 14 durch ein massives Polizeiaufgebot geräumt. 25 Menschen verloren ihr Zuhause und Berlin verlor einen weiteren Ort für alternative Kultur, für emanzipatorische politische Organisation. Ein Ort des Widerstands wurde auseinandergerissen und ein Gebäude wurde wieder der vollen kapitalischen Verwertung zugeführt. Wir sind nach der Räumung in kollektiver Wut auf die Straßen gezogen. Ein Jahr danach fordern wir Euch auf, die Straßen wieder in Euren Besitz zu nehmen.

  • Weil Räumungen, vom Linienhof zum Schokoladen, von der Köpi bis selbst zum Tacheles, weiterhin emanzipatorische Projekte auseinanderreißen …
  • Weil unsere Niederlagen und Verluste nicht vergessen werden dürfen sondern unsere Wut weiterhin nähren müssen …
  • Weil wir uns wehren müssen gegen den Nihilismus des Kapitalismus, der uns erstickt … Wehren gegen eine Stadt, die für den Profit gemacht ist …

2. Februar (Jahrestag)
10 Uhr Mahnwache vor der Liebig 14, im XB-Liebig und auf dem Wagenplatz Convoi
Den ganzen Tag Performances, Workshops, Diskussionen (von Radical Theory Berlin), Musik und warme Suppe
ab 19 Uhr Konzert im Jugend[widerstands]museum Galiläakirche

4. Februar
15 Uhr ab Bersarinplatz
Zombie-Parade: Liebig14 – Return of The Living Dead
20:30 Uhr „Liebig 14 Never R.I.P“ Antirepressions-Solikonzert in der Köpi

Weitere Termine werden folgen: Schaut mal wieder auf liebig14.blogsport.de, wo ihr auch Details zu den obigen Terminen findet.