Archiv für Februar 2012

Kotti & Co – Hausverwaltungen stellen sich quer

Mieter suchen nach Lösungen – Hausverwaltungen stellen sich quer

Die Mieterinitiative am südlichen Kottbusser Tor „Kotti & Co“ hatte am Dienstagabend (21.2.2012) ins Café Südblock geladen. Auf dem Podium saßen Bürgermeister Franz Schulz (Grüne) und Vertreterinnen der Mieter. Die ebenso eingeladenen Hausverwaltungen des Sozialen Wohnungsbaus am Kottbusser Tor (GSW und Hermes) waren nicht gekommen. Dafür aber über 80 Mieterinnen und Mieter, überwiegend türkischer Herkunft, die sich Sorgen um ihre Wohnungen machen. Jeder zweite hier zahlt über 50% seines Einkommens für die Miete. In den über 1000 Wohnungen wohnen die Ärmsten der Armen selbst von Kreuzberg. Nach einer statistischen Selbstbefragung haben hier 39% der Mieterinnen noch 200€ im Monat zum Leben nach Abzug der Miete vom Einkommen.

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29.2.: Mietenwahnsinn ohne Ende?

Berliner Mieter und Mieterinnen laden ein zu einer mietenpolitischen Veranstaltung & Diskussion

Am 8. November 2011, dem 7. Tag der Koalitionsverhandlungen, haben Mieterinnen und Mieter aus verschiedenen Berliner Bezirken den Politikern von SPD und CDU ein „Mietenpolitisches Dossier“ mit exemplarischen Beispielen von Verdrängung und Mietsteigerungen sowie mit Vorschlägen für eine andere Mietenpolitik überreicht. Damals gaben die Politiker das Versprechen, die Sorgen der Mieter/innen ernst zu nehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Kurz vor Ablauf der ersten 100 Regierungstage haken wir nach. In Form eines ‚Mietenpolitischen Dialogs‘ wollen wir gemeinsam mit ExpertInnen, Politiker/innen und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung herausfinden, was die Berliner Mieter/innen von der neuen Regierung erwarten können und über unsere Vorschläge und Perspektiven für eine andere Wohnungspolitik diskutieren. Eingeladen sind die wohnungspolitischen Sprecher der Parteien und Stadtentwicklungs-Senator Müller, sowie Experten und Expertinnen zu den jeweiligen Miet-, Wohn- und Sozialfragen. Und selbstverständlich Sie.

Die Mieter und Mieterinnen der „Dossier Gruppe“

29. Februar um 19 Uhr
Abgeordnetenhaus, Niederkirchnerstraße 5

Das Dossier zum Download & weitere Informationen zu dieser Initiative
Einladung zur Veranstaltung als PDF-Dokument oder als JPG-Grafik

Aufwertungs-Lakaien auf die Pelle rücken

Oliver Igel, Karrierist, als rechtsaußen in der SPD und Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick bekannt, besitzt die Unverfrorenheit, den Kungerkiez mit einem Besuch zu beleidigen. Herr Igel ist strammer Befürworter des Baus der A 100. Das alleine reicht so Manchen schon aus, ihn mit Teer und Federn aus dem Kiez zu jagen. Darüber hinaus ist er gegen den „sozialen Wohnungsbau“, indem er der „Aufwertung“ des Kiezes das Wort redet. Hinter dieser Phrase verbirgt sich sein Engagement für den Bau von Eigentumswohnungen, der Ansiedlungen von Investoren und Geschäfts-, Büro- und Hotelbauten.

Am Donnerstag, 23. Februar um 19 Uhr
im Cafe Grenzenlos, Plesserstr.1

Dass arme Menschen, ob einkommensschwache RentnerInnen, Hartz IV-EmpfängerInnen, Alleinerziehende, prekäre Mittelschicht etc. sich im Kiez kaum noch halten können, interessiert Herrn Igel einen Scheißdreck. Im Gegenteil: Im Wahlkampf war dieser Mensch mit einigen seiner sauberen „Genossen“ sich nicht zu schade, die Arbeit der Stadtteilinitiative „Karla Pappel“ anzugreifen und zu ihrer „Zerstörung“ aufzurufen.

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21.2.: Schokoladen-Demo findet statt

Pressemitteilung des Bündnisses „Schokoladen verteidigen!“ vom 21.02.2012:

Schokoladen gerettet? – Bündnis hält an Demo „Schokoladen verteidigen! Gemeint sind wir alle!“ fest.

Demonstration am 21. Februar 2012
„Schokoladen verteidigen! Gemeint sind wir alle“
Beginn: 17.30 Uhr, Klub der Republik im Abriss,
Pappelallee 81, nähe U-Bhf. Eberswalder Straße

Das Bündnis „Schokoladen verteidigen!“ ruft gemeinsam mit zahlreichen Berliner Haus- und Kulturprojekten, linken Gruppen und Antifa-Strukturen weiterhin für Dienstag, den 21. Februar zur Demonstration „Schokoladen verteidigen! Gemeint sind wir alle!“ auf.

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MieterInnen besuchen Senator Müller

(Meldung von Indymedia übernommen)

Der neue Stadtentwicklungssentor Müller begann heute seine Pressetour durch Berliner Stadtbezirke mit einem Besuch in Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Auswahl der Objekte und Partner zeigte die Schwerpunkte seiner Politik. Ein Bündnis aus MieterInnen besuchte ihn darum im Cumberlandhaus am Kudamm, um ihn für die Interessen der Mehrheit der BewohnerInnen zu sensibilisieren.

Mit Transparenten zeigten die MieterInnen ihre Hauptforderung: „Niedrige Miete statt hohe Profite“. Sie übergaben dem Senator ein „Erste-Hilfe-Papier gegen Wohnungsnot“, um ihm nicht nur Fragen und Forderungen, sondern auch Lösungen für die erste Linderung der Wohnungsnot zu bieten. Von Mietpreisbegrenzung bei Neuvermietung bis zu Kostenübernahme der Miete bei TransferempfängerInnen kann das Papier als Sofortmaßnahme vom Senator direkt umgesetzt werden.

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