Archiv für Juni 2012

ZDF-Beitrag über Frau Cengiz

…hier geht es zum Bündnis für Frau Cengiz, dass den Verlust ihrer Wohnung verhindern will.

Kommt zur Lärmdemo morgen am Samstag, 16 Uhr am Kottbusser Tor!

Hausbesetzung der Senioren in der Stillen Straße

Die Seniorenfreizeitstätte in der Stillen Straße 10 soll laut Beschluss der BVV Pankow geschlossen werden. Zuletzt war eine Räumung zum 30. Juni genannt worden. Doch die Nutzer_innen der Stillen Straße lassen dies nicht zu. Sie haben heute das Haus besetzt. Draußen hängt ein Transparent „Dieses Haus ist besetzt – wir bleiben alle!“

Für manche mag dies überraschend kommen, doch waren die Senioren von der Stillen Straße bereits bei der Wir-bleiben-alle-Demonstration, die im April durch den Prenzlauer Berg nach Mitte zog, beteiligt und hielten dort auch eine mitreißende Ansprache.

Nun wollen einige von Ihnen das Haus erst verlassen, wenn das Bezirksamt das Problem gelöst hat. Sie freuen sich über solidarische Besuche. Kommt einfach vorbei!

Samstag: 4. Lärmdemo

Schluss mit der Verdrängung – Innenstadt, wir bleiben!
Gegen steigende Mieten, sinkende Löhne, Rassismus und verfehlte Wohnungspolitik. Die Vielfalt haben wir gemacht, WIR SIND DIE VIELFALT.

Die Mietergemeinschaft Kotti & Co lädt zur 4. Lärmdemo
am 30. Juni um 16 Uhr
Treffpunkt: Kottbusser Tor/Admiralstraße am Protest-Haus (Gecekondu)

Angesprochen sind alle, die nicht mehr wissen wie sie ihre Miete bezahlen sollen, alle, deren Nachbarn schon wegziehen mussten, alle, die keine neue Wohnung finden, alle deren Betriebskosten zu hoch sind, alle die von Modernisierung oder Abriss bedroht sind, alle, die von den Jobcentern aufgefordert sind, die “Kosten der Unterkunft” zu senken, alle, die wissen, dass man in Marzahn wieder Jahrzehnte braucht um die Deutschen zu integrieren, alle, deren Renten zu klein sind, alle, die ihre Freunde nach Spandau verloren haben, alle, die gern nachts noch auf die Straße gehen, alle, die schon immer hier leben, alle, die deswegen nach Berlin gezogen sind, alle die hier gerne auf den Markt gehen, alle deren Namen von deutschen Lehrer_innen nicht ausgesprochen werden können, alle die hier ihre zweite Heimat gefunden haben. Ihr Alle. Und eure Familien und Freunde_innen. Alle.

Wir bitten Euch diesen kurzen Aufruf zu verbreiten.

Es werden keine Redebeiträge auf der Demo gehalten werden. Es ist eine Lärmdemo. Bringt Kochtöpfe und Trillerpfeifen mit!!

Mieter_innenprotest goes Berlin-Biennale

Geklaut von de.indymedia.org:

Mitglieder der Berliner Mieter_innenintiative FuldaWeichsel zeigen mit einem Ausstellungsprojekt, wie Kultur und Politik zusammen wirken können.

Ein alter Koffer wurde in einen Bauchladen umfunktioniert. Dort gibt es Falterblätter über den Mieter_innenwiderstand, Broschüren für Ratschläge für Mieter_innen, die sich nicht alles von ihren Vermieter_innen gefallen lassen wollen und ein Berliner Mieter_innenmanifest. Angeboten werden diese Dinge den Besucher_innen der Ende der Woche zu Ende gehenden Berlin-Biennale im Parterre der Kunstwerke in der Auguststraße 69. Die Vermischung von Kunst und Occupy hat nach der Eröffnung in den Medien zu viel auch begründeter Kritik aus künstlerischen und politischen Aspekten erfahren. Dann war wenig zu hören und zu lesen über den Fortgang. Auch in den Kunstwerken ist es nach dem Anfangstrubel der ersten Woche ruhig geworden. So haben die jetzige Besucher_innen die Gelegenheit sich die dort dargestellten Installationen genauer anzusehen. Dazu gehört die Installation „Mieterdämmerung „tenants twilight“, die bis Mittwochabend in den Kunstwerken zu sehen.

Der Koffer mit den Utensilien für den Mieter_innenwiderstand gehört dazu. Erstellt wurde sie von der Initiative Fulda-Weichsel, die sich seit Monaten erfolgreich gegen die energetische Sekretion wehren, wie die Mieterhöhungen aufgrund von energetischer Sanierung mittlerweile genannt werden. Da der Protest in dem Eckhaus Fuldastraße/Weichselstraße kein Strohfeuer war und ein Großteil der Mieter_innen weiter regelmäßig daran teilnimmt, wird sie mittlerweile gerne in andere Stadtteile eingeladen. Die dortigen Mieter_innen wollen erfahren, wie es möglich ist, einen solchen Widerstand auch über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten.

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Pressekonferenz gegen Bebauung des Spreeufers

Pressekonferenz von AnwohnerInnen des Treptower Spreeufers / Karla Pappel / Mediaspree versenken!
vor der „Niederlassung Berlin Agromex“
am Montag, den 25. Juni
um 14 Uhr in der Chausseestr 131
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Gegen die Bebauung des Spreeufers!

Die Anwohner der Martin-Hoffmann-Straße und der Fanny-Zobel-Straße in Alt-Treptow sind alarmiert und entrüstet: Der neue Eigentümer des Areals zwischen den Twin-Towers und dem Allianz-Hochhaus am Spreeufer, die Agromex GmbH, plant eine Bebauung mit bis zu 19-stöckigen Hochhäusern. Der für den 25.06.2012 anberaumte Architekturwettbewerb ist nicht öffentlich, obwohl das Bezirksamt in Gestalt der Amtsleiterin teilnimmt! Nicht einmal der Veranstaltungsort konnte in Erfahrung gebracht werden. Damit nicht genug: Ein Vertreter der Senatsverwaltung nimmt auch teil!

Es ist ein Skandal: Diese Menschen sind gewählte Volksvertreter, aber das „Volk“ darf nicht kommen.

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