Autobahn kostet 7.500 Wohnungen

Vorweg: Wenn mensch Berechnungen des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) folgt, könnten mit den 500 Millionen Euro, die die Verlängerung des A100-Autobahnrings von Neukölln nach Treptow kosten würden, statt dessen rund 7.500 geförderte Wohnungen errichtet werden. Die rot-schwarze Koalition hält jedoch eisern an den 3,2 Kilometern Asphalt fest und will dem hunderte Kleingärten und etwa 114 Wohnungen opfern. Ob die Planungsbehörde beim Senat hierfür eine den rechtlichen Anforderungen gerechte Abwägung getroffen hat, will das Leipziger Bundesverwaltungsgericht nun beurteilen.

Protest oder Party? Kundgebung A100 stoppen! am Donnerstag, 11. Oktober
um 13 Uhr vor der Beermannstraße 22 in Berlin-Treptow

Ob die Kundgebung Protest oder Party wird, entscheidet sich am Mittwoch. An diesem Tag soll das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu den Klagen gegen die Verlängerung der Stadtautobahn A100 gefällt werden.

Aktuelle Informationen folgen am Mittwoch, 10. Oktober, auf www.A100stoppen.de


1 Antwort auf „Autobahn kostet 7.500 Wohnungen“


  1. 1 Der Futurberlin-Medienspiegel “FBMS”, heute mit 26 Links, u.a. Kulturforum, Total-Tower, A100 … | F u t u r b e r l i n Pingback am 10. Oktober 2012 um 15:56 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.