Archiv für Januar 2013

Zwangsräumung in der Lübbener Straße abgewendet

Aus der heutigen Pressemitteilung des Bündnis Zwangsräumung verhindern:

Am gestrigen Mittwoch, 30.1.13 wurde bekannt, dass die Zwangsräumung von Familie K. aus der Lübbener Straße in Berlin-Kreuzberg verhindert werden konnte. Das 70 bzw. 80 Jahre alte Ehepaar kann in ihrer Wohnung der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WBM bleiben.
Damit beugen sich WBM-Geschäftsführer Lars Ernst sowie die Soziale Wohnhilfe des Kreuzberger Sozialamtes dem öffentlichen Druck, den das Bündnis Zwangsräumungen verhindern gemeinsam mit dem Ehepaar aufgebaut hatte. Dem jetzigen Ergebnis gingen wochenlange Verhandlungen, u.a. ein öffentliches Sit-In bei der Hauptgeschäftsstelle der WBM sowie ein offener Brief an die Wohnungsbaugesellschaft voraus.

Die für den kommenden Donnerstag (14.2.) angekündigte Zwangsräumung in der Lausitzer Straße, ebenfalls Kreuzberg, ist damit allerdings nicht vom Tisch.
Die Pressemitteilung weiter lesen…

Spaß mit Luxuswohnungs-Käufern


…am besten zu verstehen, wenn man sich auch die Vorlage, ein Werbevideo für die „Dolziger Höfe“, anschaut.
So oder so geht es darum, für den Jahrestag der Liebig14-Räumung zu zahlreichem Erscheinen aufzufordern.

Kiezspaziergang in Zehlendorf

Vom Kiezspaziergang zum (ehemaligen?) Wohnhaus (ja, es ist eine Villa) von André Franell, dem Hauseigentümer der Lausitzer 8, der die Familie Gülbol auf die Straße setzen lassen will, gibt es auf dem Blog von Zwangsräumungen verhindern! einen Bericht, bei Björn Kietzmann einige Fotos und außerdem noch dieses kurze Video:


…gefunden bei Neuköllnbild/Flickr

Plakate & Web-Banner gegen Räumung am 14.2.

Der dritte Räumungstermin für die Familie Gülbol, angesetzt für den 14. Februar, trifft auf entschiedenen Widerstand der Nachbarschaft im Reichenberger Kiez, in Kreuzberg und bei vielen anderen Berliner_innen. Die Familie soll ihre Wohnung behalten können – dafür wollen sich Hunderte der Räumung in den Weg stellen bzw. setzen. Denn es kann uns alle treffen: Dass wir unsere Wohnung zu verlieren drohen, weil Hauseigentümer ihren Gewinn maximieren wollen. Was wir dagegen wollen, ist eine Stadt, in der nicht der Geldbeutel darüber entscheidet, wer wo wohnt. Eine Stadt für Alle. Dafür gehen wir am 14. Februar auf die Straße.

Zur Mobilisierung für diesen Akt des zivilen Ungehorsams gibt es nun Plakate, Handzettel und digitale Banner. Helft mit beim Verteilen und Aufhängen, setzt die Banner auf Internetseiten und in Emails. Die Plakate und Handzettel können u.a. im Stadtteilzentrum Lausitzer Straße 8,
in der NewYorck im Bethanien-Südflügel, Mariannenplatz 2a, im Buchladen Schwarze Risse im Mehringhof, Gneisenaustraße 2a (alle Kreuzberg) und im Buchladen zur Schwankenden Erdkugel, Kastanienallee 85 (Prenzlauer Berg) abgeholt werden. Die Banner gibt’s in verschiedenen Formaten und Größen auf dem Zwangsräumung-verhindern!-Blog.