Städtische Wohnungsgesellschaften schrauben weiter an der Mietpreis-Spirale

Was ist eigentlich schlimmer – wenn der Senat die städtischen Wohnungsbaugesellschaften gar nicht wirklich zu günstigen Mieten zwingen will, oder wenn er dies gar nicht kann? Es stellt sich schnell heraus, dass das „Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten“ des Senats eine Luftnummer ist, bloße Ankündigungspolitik für den politischen Show-Effekt. Die immer höhere Belastung einkommensschwächerer Mieter/innen und ihre Verdrängung aus bisherigen Wohnungen soll offenbar gar nicht aufgehalten, höchstens ein klein bisschen verlangsamt werden. Dabei könnte der Senat, wenn er wollte, den städtischen Wohnungsgesellschaften klare Anweisungen erteilen. Oder würden sich diese gar nicht daran halten, weil sie formell privatwirtschaftlich arbeitende Gesellschaften sind?

RBB Klartext vom 16. Januar 2013: „Berliner Mietenbündnis – zu viel versprochen, zu wenig gehalten?“


1 Antwort auf „Städtische Wohnungsgesellschaften schrauben weiter an der Mietpreis-Spirale“


  1. 1 Berliner Bündnis für a-soziale Wohnungspolitik « Karla Pappel Pingback am 22. Januar 2013 um 16:16 Uhr
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