Von Mitte/P-Berg auf zur Aktionsdemo!

Ein Aufruf zur Aktionsdemo am Samstag aus Mitte / Prenzlauer Berg:

Am 28. September fahren wir aus Mitte/Prenzlauer Berg/Pankow/Wedding zur Aktionsdemo: „Wem gehört Berlin?“ vom Bündnis “Keine Rendite mit der Miete! Die Stadt gehört allen!”. Kommt mit!

Wir wollen uns 13:30 Uhr am Rosenthaler Platz treffen und von dort aus gemeinsam und umsonst mit der U-Bahn Richtung Lausitzer Platz fahren. Die Demo wird dort ab 14 Uhr starten. Bringt gerne Schilder, zum Beispiel mit Straßennamen, Transparente, krachmachende Dinge oder anderes mit.
Wir sehen uns.

Warum wir diese Demo wichtig finden!

In Berlin hat sich eine lebendige Stadtpolitik von Unten entwickelt. Die vielen kleinen und großen Konflikte gehören trotz ihrer Unterschiedlichkeit zusammen. Das zu zeigen, ist zentrales Ziel der Aktionsdemo. Die Demo ist Teil eines Bundesweiten Aktionstages, denn Berlin steht nicht allein mit Problemen wie unsinnige und teure Großprojekte, steigende Mieten und Verdrängung oder die zunehmende Privatisierung der Stadt. Die Demo wird von Leuten aus unterschiedlichen stadtpolitischen Zusammenhängen vorbereitet. Wir wollen ein neues Format wagen und gemeinsam schwitzen statt schlurfen!

Ungehorsam sein ­ in Berlin und anderswo

Überall gibt es mutige Menschen, die sich quer stellen. Die sich gegen Abschiebung und Residenzpflicht engagieren, die ungehorsam sind gegenüber dem Jobcenter, die sich gegen unbezahlte Mehrarbeit oder Schikanen vom Chef zur Wehr setzen, die nach Erhalt der Modernisierungsankündigung erst mal eine Hausversammlung organisieren. Der Blick über den Tellerrand zeigt, dass sich in Ländern wie Brasilien, Ägypten oder der Türkei machtvolle soziale Protestbewegungen entwickelt haben. Menschen werden massenhaft aktiv und setzen sich zum Teil unter großen persönlichen Risiken für gesellschaftliche Veränderungen ein. Trotz der Unterschiedlichkeit der konkreten Problemlagen, der Themen und Aktionsformen wollen wir gemeinsam gegen kapitalistische Verwertungen kämpfen und treten wir für emanzipatorische Ziele ein. Konkurrenz und Vereinzelung setzen wir die Solidarität für eine ganz andere Stadt entgegen. Eine Stadt in der Menschen gleichberechtigt zusammen leben, egal woher sie kommen.

Mittendrin statt außen vor! Gegen den Ausverkauf Berlins!

P.S.: Aus Neukölln treffen sich Leute, die zur Demo am Samstag wollen, um 13:30 Uhr an der Glogauer Brücke / Pannierstraße, aus Moabit um 13 Uhr am U-Bahnhof Turmstraße, aus Weißensee und Hohenschönhause um 13 Uhr am S-Bahnhof Greifswalder Straße und von Kotti & Co. gibt es ebenfalls einen Treffpunkt um 13 Uhr am Kotti-Gecekondu.