Mittwoch zum Mietprozess

Mitt­woch, 22.​ Januar um 11 Uhr
Land­ge­richt Ber­lin, Raum 3807, Lit­ten­stra­ße 12-17 (Mitte)

Miet­pro­zess wegen Kün­di­gung

Wie­der droht Mie­ter_in­nen die Ob­dach­lo­sig­keit. Frau A., 65 Jahre alt und ihr Sohn, 23 Jahre, wohn­haft in der Rei­chen­ber­ger Str. 72a, droht der Ver­lust ihrer Woh­nung, nach­dem sie am Amts­ge­richt ihren Pro­zess gegen ihre Ver­mie­ter ver­lo­ren haben. Jetzt wird über die Be­ru­fung am Land­ge­richt ver­han­delt.

2012 wur­den sie frist­los und frist­ge­recht ge­kün­digt, nach­dem mehr als 2 Mo­nats­mie­ten offen waren. Die­ser Miet­rück­stand ist ei­ner­seits ent­stan­den, als der Sohn eine Aus­bil­dung mach­te und sie we­ni­ger Geld vom Job­Cen­ter be­ka­men. Als dann die Miete von der Bank ver­spä­tet über­wie­sen wurde, da nicht aus­rei­chend Geld auf dem Konto war, kam um­ge­hend die Kün­di­gung.

Das Haus Rei­chen­ber­ger­str. 72a wurde in den letz­ten Jah­ren mehr­mals ver­kauft. Es liegt eine Ab­ge­schlos­sen­heits­er­klä­rung vor, d.h. die Woh­nun­gen kön­nen in Ei­gen­tums­woh­nun­gen um­ge­wan­delt wer­den. Es gibt außer der noch für Kreuz­berg nied­ri­gen Miete also viele Grün­de, warum die Be­sit­zer Frau A. und ihren Sohn, die dort seit 20 Jah­ren woh­nen, gern raus haben möch­ten.

Kommt zahl­reich zum Pro­zess, um Frau A. und ihren Sohn zu un­ter­stüt­zen!